Donnerstag, 6. November 2008
Bye bye Vietam
Zuviel Wasser, zuviel Regen - wir hauen ab. Da troestet auch nicht der Gedanke, dass wir die ersten Touristen seit 30 Jahren sind, die solches Wetter im November erleben. Dann lieber Sonne, Strand, Tauchen, Kletter und faul sein - Thailand wir kommen! In vier Stunden geht der Flug.
Mittwoch, 5. November 2008
Urlaub mal anders
manchmal kommt vieles anders als geplant. am freitag folgen wir nachts in hanoi ein, nur um eine stunde spaeter in einem hotel zu landen, dass wir uns noch schnell in bangkok organisiert hatten. denn hanoi scheint ueberlaufener als gedacht ... den samstag haben wir erst einmal komplett verschlafen - der zeitverschiebung und dem fehlenden fenster im zimmer sei dank. so verschliefen wir auch ein tag heftigen regen, aber den bekamen wir auch am sonntag bei dem stadtrundgang ab. so entflohen wir schnell gen norden in die berge nach sapa, einem kleinen bergnest in der mitte der vietnamesischen alpen.
eine gute entscheidung, wie sich schon waehrend der fahrt herausstellte. denn das land war in weiten teilen ueberflutet, dabei handelt es sich um die schlimmsten fluten seit einigen jahrzehnten. so sitzen wir nun in unserem bergnest quasi im goldenen kaefig, vielmehr im nebelkaefig, denn hier sieht man selten weiter als die andere strassenseite und es regnet auch die meiste zeit. der blick auf den hoechsten berg von vietnam blieb damit genauso versperrt wie der auf die vielen reisterassen. fuer abwechselung sorgen aber besuche bei den eingeborenen in ihren doerfern um sapa herum. mit der touristischen neugier sind wir nicht allein und so haben die bergstaemme daraus schon eine wichtige einnahmequelle neben dem reisanbau gemacht. an jeder ecke gibt es ketten, decken und was nicht alles sonst zu kaufen ... aber auch das ablehnen der ganzen angebote wird auf dauer langweilig und so vertreiben wir uns die zeit am rechnen - der regen, der nebel, die perspektivlosigkeit fuer die naechsten tage.
mal schauen, wo es uns in den naechsten tagen hintreibt. die bahnlinie in den sueden von vietnam scheint zerstoert, den strassen geht es wohl nicht viel besser. so ist unser aktueller plan, einen weg nach hanoi zurueck zu finden (auch der bahnstrecke geht es nicht viel besser) und moeglichst schnell einen flieger nach thailand oder sonst irgendwohin zu buchen. hauptsache raus aus unterwasser-vietnam. china ist im augenblick keine loesung, obwohl nur einen steinwurf weit entfernt, aber das visum auf die schnelle nicht verfuegbar. der weg nach laos scheitert dagegen an den schlechten strassen, denen der regen ebenfalls uebel zusetzte ... stay tuned
eine gute entscheidung, wie sich schon waehrend der fahrt herausstellte. denn das land war in weiten teilen ueberflutet, dabei handelt es sich um die schlimmsten fluten seit einigen jahrzehnten. so sitzen wir nun in unserem bergnest quasi im goldenen kaefig, vielmehr im nebelkaefig, denn hier sieht man selten weiter als die andere strassenseite und es regnet auch die meiste zeit. der blick auf den hoechsten berg von vietnam blieb damit genauso versperrt wie der auf die vielen reisterassen. fuer abwechselung sorgen aber besuche bei den eingeborenen in ihren doerfern um sapa herum. mit der touristischen neugier sind wir nicht allein und so haben die bergstaemme daraus schon eine wichtige einnahmequelle neben dem reisanbau gemacht. an jeder ecke gibt es ketten, decken und was nicht alles sonst zu kaufen ... aber auch das ablehnen der ganzen angebote wird auf dauer langweilig und so vertreiben wir uns die zeit am rechnen - der regen, der nebel, die perspektivlosigkeit fuer die naechsten tage.
mal schauen, wo es uns in den naechsten tagen hintreibt. die bahnlinie in den sueden von vietnam scheint zerstoert, den strassen geht es wohl nicht viel besser. so ist unser aktueller plan, einen weg nach hanoi zurueck zu finden (auch der bahnstrecke geht es nicht viel besser) und moeglichst schnell einen flieger nach thailand oder sonst irgendwohin zu buchen. hauptsache raus aus unterwasser-vietnam. china ist im augenblick keine loesung, obwohl nur einen steinwurf weit entfernt, aber das visum auf die schnelle nicht verfuegbar. der weg nach laos scheitert dagegen an den schlechten strassen, denen der regen ebenfalls uebel zusetzte ... stay tuned
Freitag, 16. November 2007
Alles bestens im Süden
Kurz vorm Ende kommt endlich ein Lebenszeichen! Fuerte ist toll, auch wenn ich bislang das Grundstück des Aldianas nur einmal verlassen habe. Aber 28 Grand und blauer Himmer sind schon Mal Gold wert. Da stört es auch nur minimal, dass der Altersschnitt der hier versammelten deutlich über dem Doppelten meiner Lenze liegt. Aber zu viel Zeit am Pool zu liegen habe ich ohnehin nicht, dafür entstehen Filmchen im Akkordtempo ... wer sie sehen will, der surft zu weblog.videoaktiv.de. Bis bald!Mittwoch, 17. Oktober 2007
Es geht weiter!
Die schoene Zeit ist noch nicht vollkommen vorbei und der deutsche Winter auch noch nicht so nah wie vor ein paar Wochen befuerchtet. Warum? Weil es wieder in die Ferne geht! Am 10.11. geht mein Flieger Richtung Sueden, nach Fuerteventura. Dort ist aber nicht nur Faulenzen angesagt, fuer die schoene Zeit muss ich auch eine Gegenleistung erbringen. Und die besteht im Testen von Tauchgehauesen fuer Videokameras ;-) Nebenbei halte ich euch und die Leser von Videoaktiv mit einem Tauchblog auf dem Laufenden und gebe dem einen oder anderen Tauchtouristen Tipps, wie ein perfektes Tauchvideo entsteht. Alles sehr entspannt, oder? Ach ja, die Uni gibt es auch noch, aber zu der komme ich vermutlich spaeter ... hrhr
Donnerstag, 27. September 2007
Fast wieder daheim
Sonntag, irgendwann am Nachmittag. Die Laune war schon mal besser und die Frisur sitzt auch nicht mehr. Nach unendlichen Stunden in diversen Fliegern und den immer gleich ausschauenden Warteräumen der Airports sind wir in München gelandet. Und nach dem Einsammeln unserer knapp 70kg Gepäck konnte es auch endlich in die Freiheit hinaus gehen. Dort wartet die größte und schönste Überraschung. Das kleine aber feine 2-Mann-Willkommenskomitee bestehend aus Steffi + Jonas bereitet uns einen unerwarteten Empfang. Das besserte die Laune wieder auf!Nun stehen noch ein paar Tage Deutschlandtour an und als letzter Schritt der großen Reise das Ankommen in der alten neuen Heimat Dresden. Nur das Ankommen im Alltag, das versuche ich noch so lange wie möglich herauszuzögern, versprochen.
Dienstag, 25. September 2007
Unter Wasser zum Zweiten
Mal wieder ging es hinab, mal wieder mit Kamera. Diesmal waren die Poor Knight Islands das Ziel, zwei kleine Inseln im Norden. Was soll ich sagen: Das Tauchen war mal wieder wunderschön, nun leider viel zu kalt. Und damit ist ein Entschluss gefallen: Nie wieder gehts unter die Meeresoberfläche, wenn das Termometer weniger als 20°C anzeigt.
Ein Special Guest taucht im Film ebenfalls noch auf. Wer wird das wohl sein ...?
Ein Special Guest taucht im Film ebenfalls noch auf. Wer wird das wohl sein ...?
Freitag, 14. September 2007
Kurzes Update
Mir gehts prima.
Mel ist vor ein paar Wochen angekommen. Wir touren durch die beiden Inseln. Das Wetter ist uns hold, sogar ein par Schneeflocken haben sich noch in die Berge verirrt und Snowboarden endlich möglich gemacht. Rachel (so der endgueltige Name für den Van) faehrt auch noch, nur einen kompletten Reifenplatzer passierte und der geht auf das Konto der Schotterstraßen zu und von den Skigebieten. Seit zwei Tagen sind wir auf der Nordinsel und versuchen uns in der im Gegensatz zu Suedinsel uebervoelkerten Gegend zurecht zu finden
Lars + Anja haben wir gestern auch besucht, denen geht's prima nur fehlt der Internetzugang und so ist ihr Blog seit April verwaist.
Mehr gibt's vermutlich erst nach meiner Rückkehr. Auf das die Zeit so schnell nicht vergeht. Rock on ...
Mel ist vor ein paar Wochen angekommen. Wir touren durch die beiden Inseln. Das Wetter ist uns hold, sogar ein par Schneeflocken haben sich noch in die Berge verirrt und Snowboarden endlich möglich gemacht. Rachel (so der endgueltige Name für den Van) faehrt auch noch, nur einen kompletten Reifenplatzer passierte und der geht auf das Konto der Schotterstraßen zu und von den Skigebieten. Seit zwei Tagen sind wir auf der Nordinsel und versuchen uns in der im Gegensatz zu Suedinsel uebervoelkerten Gegend zurecht zu finden
Lars + Anja haben wir gestern auch besucht, denen geht's prima nur fehlt der Internetzugang und so ist ihr Blog seit April verwaist.
Mehr gibt's vermutlich erst nach meiner Rückkehr. Auf das die Zeit so schnell nicht vergeht. Rock on ...
Sonntag, 26. August 2007
Werben mit Adolf
Die Neuseelaender haben eine unverkrampfte Haltung zur deutschen Geschichte, im Speziellen zum Dritten Reich. Das ist mir in meinen Seminaren an der Uni aufgefallen und bestaetigte sich gestern morgen auch auf offener Strasse. Von einem ueberdimensionalen Plakat starrte mich mit grimmiger Mimik Adolf Hitler an. Die Hand zum obligatorischen Grusse erhoben, zwischen den Fingern ein Stueck Pizza. Dazu das Zitat: "It is possible to make people believe that heaven is hell".
Eine Erklaerung ist schnell zur Hand: Hell ist eine Pizzakette in Neuseeland und sie wollen auf ihre himmlischen Angebote aufmerksam machen. Mit gutem Geschmack hat das nicht mehr viel zu tun. Ich vermute mal, da hat ein Werber nur die ersten Seiten in 'Werbung fuer Dummies' gelesen und das Fazit gezogen, dass Werbung in erster Linie auffallen muss. Aufgefallen ist sie und Beschwerden gibt es genug, vor allem von Personen mit juedischem Religionshintergrund (wen wundert's). Doch die Werber reagieren verbluefft und fragen oeffentlich, was diese Leute denn fuer ein Problem mit Hitler haben. "He's almost the poster boy for the Jewish people. Don't forget – but don't look when we invade Palestine", so MacGibbon, CEO der Werbeagentur. Ein bisschen Geschichtsunterricht koennte dem Guten nicht schaden.
Ach ja, dem oeffentlichen Druck wollen sie sich nun beugen - nachdem Hell in der oeffentlichen Diskussion ist - und tauschen das Poster in ein paar Tagen. Als Ersatz darf Papst Benedikt nun sein Statement zur Hoellenpizza abgeben: "Hell is real and eternal".
Eine Erklaerung ist schnell zur Hand: Hell ist eine Pizzakette in Neuseeland und sie wollen auf ihre himmlischen Angebote aufmerksam machen. Mit gutem Geschmack hat das nicht mehr viel zu tun. Ich vermute mal, da hat ein Werber nur die ersten Seiten in 'Werbung fuer Dummies' gelesen und das Fazit gezogen, dass Werbung in erster Linie auffallen muss. Aufgefallen ist sie und Beschwerden gibt es genug, vor allem von Personen mit juedischem Religionshintergrund (wen wundert's). Doch die Werber reagieren verbluefft und fragen oeffentlich, was diese Leute denn fuer ein Problem mit Hitler haben. "He's almost the poster boy for the Jewish people. Don't forget – but don't look when we invade Palestine", so MacGibbon, CEO der Werbeagentur. Ein bisschen Geschichtsunterricht koennte dem Guten nicht schaden.Ach ja, dem oeffentlichen Druck wollen sie sich nun beugen - nachdem Hell in der oeffentlichen Diskussion ist - und tauschen das Poster in ein paar Tagen. Als Ersatz darf Papst Benedikt nun sein Statement zur Hoellenpizza abgeben: "Hell is real and eternal".
Freitag, 24. August 2007
Alternativer Wintersport
Hier noch ein kleiner Schwank aus der abenteuerreichen Zeit vor Tonga. Diesmal geht es um die alles entscheidende Frage, was tun, wenn mal wieder kein Schnee zum Boarden vorhanden ist. Fuer deutsche Verhaeltnisse im Augenblick bestimmt keine entscheidende Frage, im neuseelaendischen Winter aber von entscheidender Bedeutung ...
Sonntag, 19. August 2007
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